Methoden

Der ESS wird in der Schweiz als CAPI Studie durchgeführt. Der Zusatzfragebogen wird im gleichen Modus, im Anschluss an die Hauptstudie erhoben. Der Fragebogen ist jedem Befrager auf Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar. Die Übersetzungen basieren auf dem englischen Quellfragebogen. Einzelne Fragen, z.B. zu politischen Parteien, Bildungsgrad und Familienstand, werden jedoch den nationalen Gegebenheiten angepasst und länderspezifisch abgefragt.

Die ESS-Stichproben sind repräsentativ für die in der Schweiz lebenden Personen, die älter als 15 Jahre sind (keine obere Altersgrenze) und in einem Privathaushalt leben, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder Sprache. Die Personen werden durch ein striktes Zufallsverfahren ausgewählt. Die Stichprobe enthält netto mindestens 1’500 Interviews (nach Abzug von Designeffekten).

Die Stichprobenziehung erfolgt zurzeit in der Schweiz unter Einhaltung aller Regeln des Datenschutzes anhand eines strikt randomisierten Auswahlverfahrens auf nationaler Ebene, ohne jegliche Stratifizierung. Der ESS wird als Erhebung von nationaler Bedeutung anerkannt und vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert. Deshalb kann die Stichprobe der Zielpersonen seit Oktober 2010 aus dem Stichprobenregister des Bundesamtes für Statistik gezogen werden, gemäss Verordnung über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes vom 30. Juni 1993, Art. 13c, Abs.2, Bst. d.(RS 431.012.1)